Historie

2017

März: Ein neuer Relaunch der Homepage geht online. Frei nach dem Motto “weniger ist mehr” präsentiert sich Kastner & Callwey Medien in einem neuen, frischen Look.

2016

August: Thomas Heininger steigt mit 31.08.2016 aus persönlichen Gründen bei KCM aus und ist seither für das Unternehmen auch nicht mehr tätig.
Bernhard Schretzmaier und Stefan Vogt übernehmen seine Gesellschaftsanteile.
Bernhard Schretzmaier bleibt unverändert der alleinverantwortliche  Geschäftsführer des Unternehmens. Stefan Vogt verantwortet unverändert den Vertrieb.

Februar: Ein neues Thermokaschiersystem zur schnellen und präzisen Druckveredelung geht in Betrieb. Damit verbunden kann eine Cellophanierung (also die Beschichtung von Druckprodukten – wie z.B. Umschlägen – mit wahlweise glänzender oder kratzfester matter Folie) nun “just-in-time” erfolgen. Cellophanierung schützt einerseits und verleiht dem Produkt zugleich eine edle, hochwertige Haptik.

2015

Dezember: Eine neuer HOHNER Sammelhefter HSB 8.000 ersetzt einen in die Jahre gekommenen alten Sammelhefter.
Der HSB 8.000 ist die ideale Lösung für die Rückstichheftung von kleinen und mittleren Auflagen (Klammer- und/oder Ringösenheftungen).
Die Formateinstellungen erfolgen werkzeuglos und bedeuten effizientes und bedienerfreundliches Weiterverarbeiten von bis zu 8.000 Broschüren pro Stunde.
Außerdem ist der HSB 8.000 mit einem Maximalformat von 365 x 350 mm Klassenprimus.
Ein eingebautes Kamerasystem erhöht die Produktionssicherheit und vermeidet Fehlerquellen (falsche Bogen etc.).

2014

November: Eine neue Heidelberger Stahlfolder TI-52 ergänzt unsere Fertigungsmöglichkeiten beim Falzen. Ab sofort können kleinere Formate mit deutlich mehr Flexibilität verarbeitet werden.

Oktober: Die Heidel­berger XL 106-8P+L geht in den Produktionsbetrieb und erfüllt alle Erwartungen. Produktivität und Präzision in Symbiose.

Juli: Das Investitionsprojekt Heidel­berger XL 106-8P+L (damit verbunden ein “Update” der SX 102-8P) geht in die finale Phase. Der Montagetermin wird in Kürze festgelegt. Unser neues Flaggschiff steht in Wiesloch zum Transport bereit.

KCM ist nun auch in der Münchner City dauerhaft präsent. In der Hofmannstraße 7a, 81379 München haben wir ein Stadtbüro (im 4. Stock, mit Blick über Sendling) eingerichtet und damit eine zusätzliche Anlaufstelle für unsere Kunden geschaffen und natürlich verkürzen wir dadurch auch die Wege und haben somit mehr Nähe zu den Kunden, die zentral in München ansässig sind.

Anfang Juni startet KCM ein Energieeffizienzprogramm. Der Bau einer Photovoltaikanlage mit rund 311 kWp und die komplette Umrüstung der Lichtanlagen auf moderne, energiesparende LED-Technik werden von den Gesellschaftern verabschiedet. Beide Projekte sollen kurzfristig realisiert werden.

Ende März erwirbt die Gesellschaft von Rothermel/Weber die bis dato angemietete Gewerbeimmobilie. KCM ist nunmehr – exakt 6 Jahre nach dem Neustart im Jahr 2008 – Eigentümer und nicht mehr Mieter. Damit verbunden wird der Firmensitz Forstinning langfristig abgesichert. Erste Gebäudesanierungen (Rolltore, Dach, Außenanlagen, Mitarbeiterparkplätze etc.) werden unmittelbar in Angriff genommen. Größere Projekte, wie die Neugestaltung der Gebäudefassade gehen in die Planungsphase.

2013

Anfang Dezember 2013 steigt Stefan Vogt als Gesellschafter bei KCM ein.

Im Oktober läuft die neueste Errungenschaft an: Eine Heidel­berger Speedmaster SX 102-8P. Mit dieser 8-Farben-Bogen­offset­druck­maschine geht KCM nicht nur sprich­wörtlich “in die Wendung”. Die Maschine er­wei­tert den be­ste­hen­den Maschinen­park (5- und 6-Farbenmaschine mit jeweils Dispersions­lackwerk). KCM hat nunmehr 21 Druckwerke zur Verfügung.

Im August geht ein neuer Planschneider (Schnellschneider) – POLAR N137 Plus – in Betrieb, womit nun auch der Produktionsablauf bei den Papierschneidearbeiten durch grafische Bedieneingabe und Programmierautomatik beschleunigt bzw. weitgehend automatisiert werden kann.

2012

Im Oktober wechselt KCM im CtP-Bereich von konventionellen UV-Platten wieder auf Thermal-Technik zurück. Ein AGFA Avalon N8-60S (ein CtP-Vollautomat mit Autoloader) geht in Betrieb. Zeitgleich wird auch der Vorstufen-Workflow auf das AGFA Apogee-System umgestellt.

In der zweiten Jahreshälfte 2012 nehmen zwei neue, hochmoderne Falz­maschinen den Pro­duk­tions­betrieb auf und ersetzen zwei 25 Jahre alte, naturgemäß nicht mehr zeitgemäße Maschinen. In der End­fer­ti­gung setzt KCM ab sofort auch in die­sem Be­reich auf “in­du­striel­le Pro­duk­tion”.
Im Juli startet eine Stahlfolder TH-82 mit Palettenanleger,  im Dezember folgt eine Stahl­folder KH-78/6 mit Rundstapelanleger.

Gleich Anfang Januar realisiert KCM zwei Neu­in­vesti­tionen. Die End­fer­ti­gung wird um eine Bogen­stanze erweitert. Zudem erfolgt durch den Erwerb eines neuen Sam­mel­hefters eine weitere wichtige Re­in­vesti­tion bzw. Mo­der­ni­sierung.

2011

Im Dezember wird die Klebebindestraße um einen FANCY Buch- und Broschürenstapler erweitert, womit das Abstapeln und Verpacken der fertig gebundenen Broschüren von da an effizienter sowie auch qualitativ besser und schonender erfolgt.

Im Juli geht bei Kastner & Callwey Medien eine neue Klebebindestraße (Wohlenberg City-e), mitsamt Vorderschnittstation und Dreischneider, in Betrieb und löst somit die alte Anlage (ebenfalls von Wohlenberg), die über 20 Jahre ihren Dienst geleistet hat, ab.
Mit dieser neuen Anlage stärkt Kastner & Callwey Medien seine Kernkompetenz und steigert damit verbunden, neben den Bindekapazitäten und der Flexibilität, vor allem die Eigenleistung bzw. die hauseigene Wertschöpfung. Kastner & Callwey Medien ist weiter auf der Über­hol­spur.

Anfang April wird  abermals ein Relaunch des Firmen­logos und der Home­page prä­sen­tiert. KCM hat nun sein Corporate Design und sein Corporate Identity “gefunden”.

2010

Im August erfolgt ein neuer­licher Relaunch der Home­page. Kastner & Callwey Medien folgt dem Zeitgeist.

Im Juni nimmt eine neue, voll­auto­matische Computer-to-Plate-Anlage (basysPrint UV-Setter 855) den Produktionsbetrieb auf.

2009

Im September geht der Blog vom KCM (in dem Sie sich aktuell befinden) an den Start.

Anfang April werden, in Ver­bindung mit einer neuen Home­page, ein neues Corporate Design und zeit­gleich die Marke KCM prä­sen­tiert. Das in 2008 übernommene, längst antiquierte Outfit wird abgelöst.

Im März erhält KCM die offizielle Zer­ti­fi­zie­rung für Klima­neutrales Drucken.

Januar: Im Rahmen des Unter­nehmens­konzepts, das auch Umwelt­bewusst­sein und Nach­haltig­keit be­in­haltet, wird die Energie­ver­sorgung mit Jahres­beginn auf Natur­strom (Strom aus 100% Wasser­kraft) umgestellt.

2008

Im März wird im Eiltempo die Kastner & Callwey Medien GmbH als Auf­fang­gesell­schaft gegründet und bereits am 1. April erfolgt ein nahtloser Betriebs­übergang. Thomas Heininger und Bernhard Schretz­maier sind die neuen Gesell­schafter und halten jeweils 50 Prozent der Firmen­anteile.
Es wird eine umfang­reiche Sanierung des Betriebes, begleitend mit einem neuen Unter­nehmens­konzept gestartet. Besonderes Au­gen­merk gilt der weitgehenden Erhaltung der Arbeitsplätze, der Sicherung des Firmen­stand­ortes Forstinning, der naht­losen Fort­füh­rung der Produktion und somit auch der wei­teren Betreuung der Kunden.
Bereits im Juli bzw. im September nehmen eine neue manroland R705-LV HiPrint und eine manroland R706-LV HiPrint den Pro­duktions­be­trieb auf. Beide Maschinen werden an eine neue zentrale Techno­trans-Farb­ver­sorgung an­ge­schlossen. Der gesamte Druck­prozess wird ab dem Zeitpunkt IPA-frei.

2007

Bedingt durch den Verlust einiger wichtigen Kunden und den damit verbundenen Um­satz­ein­brüchen muss Erich Thomanek im August Insolvenz anmelden.
In­ Folge wird die Kastner & Callwey Druck GmbH von einem In­sol­venz­ver­walter fort­geführt und von diesem zum Verkauf angeboten. Gegen Jahres­ende erfolgen erste Gespräche mit möglichen Investoren, so auch mit Thomas Heininger und Bernhard Schretz­maier.

2002

Die Druckerei wird von Rothermel/Weber an Erich Thomanek und Thomas Nusser, die zugleich auch die Ge­schäfts­führung feder­führend übernehmen, verkauft. Die Immobilie verbleibt allerdings im Besitz der Rothermel-Weber GbR und wird von den neuen Inhabern fortan gemietet.

1991

Wechsel in der Ge­schäfts­führung: P. Maier wird von Roland Kastner († 2008) abgelöst.

1990

Der Firmensitz wird nach Forstinning, den bis dato aktuellen Firmenstandort, verlegt.

1989

Im Jahr 1989 verkaufen die Familien Baur-Callwey und Hirmer die Druckerei an Kurt Weber und Winfried Rothermel, Inhaber der Firma Colordruck in Leimen bei Heidelberg, die P. Maier mit der Ge­schäfts­führung betrauen.

1954

Im Jahr 1954 kann in Berg am Laim eine „grüne Wiese“ erworben werden. In Folge wird ein neues Firmen­gebäude gebaut und noch im selben Jahr ein Richt­fest gefeiert. Der Umzug an den neuen Standort erfolgt schluss­end­lich im Jahr 1955.
Im Zusammen­hang mit dem Neu­bau der Druckerei steigt Prof. Dr. Max Hirmer (Hirmer Verlag) als neuer Ge­sell­schaft­er in das Unter­neh­men ein und übernimmt 50 Prozent der Firmen­an­teile.

1948

Im Jahr 1948 wird ein Umsatz von DM 142.000,– und im Jahr 1950 von DM 500.000,– erzielt.

1947

Im Juni erhält die Druckerei die Lizenz von den Be­satzungs­be­hörden und kann so den Be­trieb wieder aufnehmen.

1944

In der Nacht vom 24. auf den 25. April werden die Druckerei und der Ver­lag durch Bomben nahezu völlig zer­stört. Da bereits zuvor die wichtigsten Maschinen vor­sorg­lich an ver­schiedene Orte aus­ge­lagert wurden, kann in der be­freun­deten Druckerei Datterer (in Freising), nach dem Krieg­sende alles zu­sammen­ge­führt und im kleinen Rahmen wieder mit der Pro­duk­tion begonnen werden.

1931

Mit dem Tod von Georg Dietrich Wilhelm Callwey über­nimmt Karl Baur, sein Schwieger­sohn, den Verlag und die Druckerei.

1901 — 1913

Es glückt, die Druckerei von Rudolf Abt in der Bayer­straße zu über­neh­men und im Jahr 1902 die Königliche Hof­buch­druckerei Kastner & Lossen (in der Finkenstraße 2) zu er­wer­ben und in­folge beide Firmen am 1. Januar 1903 zu ver­ei­nen. Kastner trennt sich noch im Jahr 1901 von Lossen um als Druckerei­fach­mann selbst die Leitung des Betriebes zu übernehmen, bis er 1913 wegen hohen Alters ausscheidet.
Mit der Druckerei sind auch die Lossen´schen Häuser an der Finken­straße in den Besitz von Callwey übergegangen, so­dass Verlag, Druckerei und die Wohnung der Familie Callwey ver­einigt werden können.

1884

Der Westfale Georg Dietrich Wilhelm Callwey zieht von Hamm nach München, um eine Ver­lags­buch­hand­lung unter seinem Namen zu gründen. Auf­grund des bald wachs­en­den Erfolges und der ständig stei­gen­den Pro­duk­tion von Büchern und Zeit­schrif­ten, sieht er es bereits wenige Jahre danach als un­um­gäng­lich, von fremden Druckereien un­ab­hän­gig zu werden und die Druck­pro­duk­tion in Zukunft selbst zu übernehmen.